Filmkritik: Die Agentin (Kinostart: 29.08.19)

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Filmkritik: Die Agentin (Kinostart: 29.08.19): 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 1,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimmen.

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Originaltitel: The Operative
Gesehen: 2D, synchronisiert, deutsch, Kino

Da euch hier nichts wirklich Besonderes erwartet, fasse ich mich kurz und bündig. Der international breit gefächerte Spionage-Thriller mit Diane Kruger, Martin Freeman und Cas Anvar erzählt die Geschichte über eine israelische Spionin mit deutscher Ausbildung, die plötzlich von der Bildfläche verschwindet.
Eigentlich ist dies jedoch weniger ein Thriller als ein völlig uninteressanter Laber-Film, der gerne ein Thriller sein würde. Einführend wird eine kurze Rahmengeschichte durch eine Off-Stimme erzählt. Die Art und Weise der Story-Präsentation ist eigentlich recht sympathisch, da eine Geschichte in einer Geschichte in einer Geschichte erzählt wird. Es gibt somit mehrere parallel, jedoch zeitlich verschoben, laufende Handlungsstränge. Dabei geht es dann weniger um die Agentin selbst, als eher die Operationsleitung und die Entscheidungen, die rund um die Arbeit der von Dianne Kruger verkörperten Figur.
Trotz dass der Film quasi ausschließlich aus Dialogen besteht, sind diese ziemlich schlecht, einschläfernd und ohne viel Inhalt geschrieben. Um das noch zu toppen, kommt obendrauf noch ein zum Teil völlig katastrophaler Tonschnitt. So sorgten verschiedene Einstellungen der Kamera in der gleichen Szene für vollkommen unterschiedliche Nebengeräusche.

Dunkle Bilder erschwerten den Filmgenuss zusätzlich enorm. In der Aufarbeitung der Hintergrundinformationen rund um diesen Titel, war plötzlich auffällig, dass die eigentliche Intention der Filmgeschichte offenbar völlig von dem tatsächlichen Film abweicht. In geschriebener Form wirkt die Story deutlich sinnvoller und spannender als die letztendliche visuelle Umsetzung es vermitteln kann. Immer wieder verliert sich der rote Faden in einer der vielen Erzählspiralen und wird erst an ganz anderer Stelle plötzlich wieder aufgegriffen.
Erst ganz zum Schluss schafft es die Produktion ein wenig an Fahrt aufzunehmen und den Ansatz eines Twistes der interessant sein könnte zu präsentieren. Doch dann folgt auch ziemlich zeitnah schon der Abspann, weshalb die nötige Power leider nicht mehr ausreicht.

Diese traurig schlechte und gleichzeitig unsäglich lahme Geschichte war sehr ernüchternd, vor allem angesichts des eigentlich guten Casts. Vor allem Martin Freeman hat in den vergangenen Jahren immer wieder solide Leistungen gezeigt, enttäuscht nun jedoch, genau wie alle anderen Beteiligten, auf ganzer Linie.
Ein Kinobesuch lohnt sich hier nicht!

Humor: 0/10Action: 1/10Erotik: 1/10
Niveau: 1/10Gefühl: 2/10Musik: 0/10
Spannung: 1/10Gewalt: 1/10Idee: 2/10
Trailer DIE AGENTIN

Gesamtbewertung: 1/10

Viel Spaß im Kino!

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